Cluster-Kopfschmerz

Was ist Cluster-Kopfschmerz?

Cluster-Kopfschmerzen äußern sich mit intensiven Kopf- oder Augenschmerzattacken. Sie betreffen meist eine Seite des Kopfes, ausgehend von der Region um die Augen oder hinter den Augen. Diese Kopfschmerzen treten in der Regel wiederkehrend auf. Die Ursache für Cluster-Kopfschmerzen ist unklar. Cluster-Kopfschmerzen können jeden betreffen, doch sie treten häufiger bei Erwachsenen im jungen bis mittleren Alter auf. Cluster-Kopfschmerzen sind nicht heilbar, können jedoch behandelt werden. Die Behandlung besteht aus dem Einsatz von Schmerzmitteln und dem Einatmen von reinem Sauerstoff. Zwischen Episoden mit gehäuft auftretenden Kopfschmerzen können oft beschwerdefreie Zeiten liegen.

Risiken

Die Ursachen für Cluster-Kopfschmerzen sind weitgehend unbekannt, ein plötzlicher Ausstoß an Histamin (ein Stoff, der normalerweise als Teil des Immunsystems vom Körper produziert wird) gilt jedoch als mögliche Ursache. Viele Menschen, die an Cluster-Kopfschmerzen leiden, stellen mit der Zeit fest, dass ihre Kopfschmerzen durch bestimmte Nahrungsmittel, Getränke oder Gerüche ausgelöst werden. Cluster-Kopfschmerzen können in jedem Alter auftreten, doch am häufigsten treten sie das erste Mal im Alter ab 20 auf. Männer neigen dazu, diese Erkrankung häufiger zu entwickeln als Frauen. Cluster-Kopfschmerzen können auch in Familien gehäuft auftreten.

Symptome

Ein Cluster-Kopfschmerz charakterisiert sich durch einen schweren, einseitigen, scharfen und brennenden Kopfschmerz, der plötzlich um oder hinter dem Auge auftritt. Diese Kopfschmerzen können 15 Minuten bis drei Stunden anhalten. Weitere Symptome sind ein hängendes Augenlid, ein tränendes, rotes Auge sowie eine laufende Nase. Normalerweise treten keine Schmerzen in der Zeit zwischen den Kopfschmerzen auf. Es liegt gewöhnlich ein Zeitraum von Wochen oder Monaten zwischen den Kopfschmerzen, doch bei manchen Menschen treten die Cluster-Kopfschmerzen häufiger auf. Die Kopfschmerzen neigen dazu, zur gleichen Tageszeit aufzutreten.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt normalerweise basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung. Ein Tagebuch über die Kopfschmerzen die Bestätigung der Diagnose unterstützen. Weitere Tests, wie etwa eine MRT-Aufnahme des Kopfes, können notwendig sein, um andere mögliche Ursachen für die Kopfschmerzen auszuschließen.

Behandlung

Beim Besuch eines Neurologen können sich betroffene Personen hinsichtlich der Behandlung beraten lassen. Gewöhnlich wird ein Medikament namens Sumatriptan verschrieben, da es speziell die Kopfschmerzen behandelt und schneller als andere schmerzlindernde Medikamente wirkt. Das Einatmen reinen Sauerstoffs hilft ebenfalls häufig, die Schmerzen von Cluster-Kopfschmerzen zu lindern.

Prognose

Cluster-Kopfschmerzen sind nicht lebensbedrohlich, sie können das soziale Leben, die Arbeit und die Karriere jedoch beeinträchtigen. Viele Leute lernen im Laufe der Zeit, mit ihren Kopfschmerzen umzugehen. Im Allgemeinen treten die Kopfschmerzen mit der Zeit seltener auf.

Vorsorge

Manche Medikamente verhindern Episoden von Cluster-Kopfschmerzen. Es ist wichtig, diese mit einem Arzt zu besprechen, da diese Medikamente nicht in jedem Fall angemessen sein können.