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Atopisches Ekzem im Säuglingsalter

  1. Was ist atopisches Ekzem im Säuglingsalter?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist atopisches Ekzem im Säuglingsalter?

Milchschorf, auch als seborrhoische Dermatitis bekannt, tritt häufig bei Neugeborenen und Babys auf. Am Häufigsten zeigt sich eine weiße oder gelbe Kruste auf dem Kopf. Sie ist weder schmerzhaft, noch juckend oder ansteckend. Die Behandlung besteht in täglichem Waschen und sanftem Bürsten der Haare und der Kopfhaut des Neugeborenen. Milchschorf bessert sich gewöhnlich nach ein paar Wochen oder Monaten von selbst.

Risiken

Die Ursache von Milchschorf ist unklar. Möglicherweise wird er durch einen erhöhten Spiegel der mütterlichen Hormone, die nach der Geburt im Körper des Babys zurückbleiben, verursacht. Die Öldrüsen in der Haut scheiden mehr Sekret aus, wodurch sich Hautschuppen zu einer Kruste verdichten. Der Milchschorf kann auch durch einen Hautpilz verursacht werden. Mangelnde Hygiene, Allergien oder bakterielle Infektionen sind nicht als Ursache bekannt. Milchschorf ist nicht ansteckend und tritt üblicherweise in den ersten Wochen oder Monaten nach der Geburt auf.

Symptome

Milchschorf ist eine dicke, fettige, gelbe/weiße Kruste auf dem Kopf. Er kann sich jedoch auch auf den Ohren, den Augenlidern, den Augenbrauen, der Nase, dem Hals oder der Leiste bilden. Die Kruste besteht aus Hautschuppen oder -flocken. Die Haut darunter sieht normal aus.

Diagnose

Die Diagnose wird gewöhnlich beim Auftreten der typischen Kruste gestellt. Normalerweise sind keine weiteren Tests erforderlich.

Behandlung

Milchschorf verschwindet gewöhnlich innerhalb von ein paar Monaten ohne eine besondere Behandlung. Durch Waschen und sanftes Bürsten der Haare und der Kopfhaut des Babys lassen sich die Hautschuppen entfernen. Bleibt der Milchschorf dauerhaft bestehen, kann ein Shampoo mit einem Anti-Pilz-Arzneimittel hilfreich sein.

Prognose

Milchschorf verschwindet normalerweise von selbst ohne eine spezifische Behandlung. Er verursacht keine dauerhaften Hautprobleme.

Vorsorge

Tägliches Haarewaschen und Bürsten der Haare des Babys können dabei helfen, die Entstehung von Milchschorf zu verhindern.