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Chlamydieninfektion des Urogenitaltraktes

  1. Was ist Chlamydieninfektion des Urogenitaltraktes?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist Chlamydieninfektion des Urogenitaltraktes?

Eine Chlamydieninfektion ist eine sexuell übertragbare bakterielle Infektion. Sie kommt häufig vor und tritt vor allem bei Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren auf. Sie wird durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Viele Personen mit Chlamydien zeigen keine Symptome, weshalb die Chlamydien leicht übertragen werden können. Manche entwickeln Symptome, sobald die Infektion schlimmer wird. Hierzu zählen Schmerzen im unteren Bauch, Schmerzen beim Wasserlassen und Ausfluss aus der Scheide bei Frauen oder aus dem Penis bei Männern. Die Diagnose kann anhand eines Urintests oder eines Abstrichs der Genitalien gestellt werden. Chlamydien werden mit Antibiotika behandelt. Die meisten Personen erholen sich nach einer Behandlung gut. Bleiben die Chlamydien jedoch unbehandelt, können sie die Fortpflanzungsorgane schädigen und zu Unfruchtbarkeit führen.

Risiken

Es handelt sich um eine sexuell übertragbare Infektion, die durch Bakterien – den so genannten Chlamydien – verursacht wird. Chlamydien werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Das Risiko einer Chlamydieninfektion ist bei Personen unter 25 Jahren sowie Personen, die im vergangenen Jahr mehrere Sexualpartner oder ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten, besonders hoch.

Symptome

In den ersten drei Wochen nach der Infektion treten oftmals keine Symptome auf. Typische Symptome sind ein Ausfluss aus der Scheide oder aus dem Penis, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen im unteren Bauch und Fieber.

Diagnose

Die Diagnose wird durch einen Arzt basierend auf den Symptomen, einer körperlichen Untersuchung und einer Urinprobe oder einem Abstrich der Scheide oder der Penisspitze gestellt. Der Urintest und der Abstrich können das Vorhandensein von Chlamydien nachweisen. Viele Personen haben keine Symptome und erhalten die Diagnose während einer Routineuntersuchung (Untersuchung ohne Symptome) oder weil sie befürchten, eine sexuell übertragbare Krankheit zu haben.

Behandlung

Eine Behandlung besteht in der Einnahme von Antibiotika. Es ist wichtig, alle Sexualpartner über die Diagnose zu informieren, damit diese sich ebenfalls untersuchen lassen können und behandelt werden. Während der Antibiotika-Behandlung sollte auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

Prognose

Chlamydien können leicht behandelt werden und sprechen gut auf die Antibiotika an. Die meisten Personen erholen sich gut. Eine unbehandelte Chlamydieninfektion kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu Unfruchtbarkeit führen. Frauen haben ein besonderes Risiko, infolge dessen eine entzündliche Beckenerkrankung zu entwickeln, welche die Fortpflanzungsorgane betrifft. Dies kann das Risiko einer künftigen Eileiterschwangerschaft erhöhen. Schwangere Frauen, die sich mit Chlamydien anstecken, laufen Gefahr, die Infektion auf ihr Kind zu übertragen. Eventuell setzen bei ihnen die Wehen zu früh ein oder sie erleiden eine Fehlgeburt.

Vorsorge

Geschützter Geschlechtsverkehr ist der beste Weg, um eine Chlamydieninfektion zu verhindern. Um eine Verbreitung der Infektion zu vermeiden, sollte Sexualpartner ebenfalls getestet und behandelt werden.