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Osteoporose

  1. Was ist Osteoporose?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist Osteoporose?

Die Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochenstruktur im Laufe der Zeit schwach und zerbrechlich wird. Obwohl dies im Zuge des normalen Alterungsprozesses auftreten kann, können auch andere Umstände dies verursachen, wie z. B. manche Medikamente, Krankheiten sowie die Ernährung und Aspekte der Lebensweise. Am häufigsten sind Frauen über 50 Jahren davon betroffen, obwohl diese Erkrankung auch bei Männern auftreten kann. Manche Betroffene haben keine Beschwerden, bis sie sich bei einem kleineren Unfall einen Knochen brechen. Die Behandlung einer Osteoporose umfasst regelmäßige Belastungsübungen mit Gewichten, die Einnahme von Kalzium- und Vitamin-D-Ergänzungsmitteln oder anderen Medikamenten, um die Knochenfestigkeit zu steigern. Mit einer guten Behandlung können viele Menschen mit Osteoporose ihre Knochenfestigkeit verbessern und Knochenbrüche vermeiden.

Risiken

Die Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die normale Knochenstruktur schwach und spröde wird. Dies bedeutet, dass die Knochen einfacher brechen können. Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer gewissen Knochenschwäche, es gibt jedoch auch andere Ursachen für diese Erkrankung, z. B. einige Medikamente oder andere Krankheiten, wie etwa hormonelle Erkrankungen oder Langzeiterkrankungen der Niere. Zudem kann ein zu geringer Kalziumgehalt in der Ernährung zu dieser Erkrankung führen. Menschen, die aus gesundheitlichen oder kulturellen Gründen nicht ausreichend Sonnenlicht bekommen, haben ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Bei Frauen, die sich bereits nach der Menopause befinden, tritt diese Erkrankung tendenziell am häufigsten auf, doch sie kann auch Männer und jüngere Frauen betreffen.

Symptome

Viele Betroffene mit Osteoporose haben keine Beschwerden. Einige Personen werden erst diagnostiziert, nachdem sie sich bei einem kleineren Unfall einen Knochen gebrochen haben. Manche Betroffene können Rückenschmerzen, Hüftschmerzen oder Schmerzen im Fuß verspüren. Mit der Zeit können einige Menschen an Körpergröße verlieren und eine krumme Haltung oder einen Buckel entwickeln.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt normalerweise basierend auf einer Vorsorgeuntersuchung (Untersuchung von Menschen ohne Symptome) oder infolge eines Knochenbruchs. Sie wird bestätigt, indem eine Dual-Röntgen-Absorptiometrie (eine Röntgenaufnahme mit geringer Röntgenenergie) durchgeführt wird, um die Knochendichte zu messen.

Behandlung

Die Behandlung schließt eine Veränderung des Lebensstils und Medikamente ein. Um die Knochenfestigkeit zu verbessern, sollte die betroffene Person regelmäßige Belastungsübungen mit Gewichten machen, den Anteil von Kalzium in der Ernährung erhöhen und darauf achten, ausreichend Sonnenlicht über die Haut aufzunehmen. Kalzium- und Vitamin-D-Ergänzungsmittel sowie Medikamente werden zusätzlich zur Unterstützung der Lebensstiländerung eingesetzt.

Prognose

Mit einer guten Behandlung können viele Menschen mit Osteoporose ihre Knochenfestigkeit verbessern und Knochenfrakturen vermeiden. Die Vermeidung von Knochenbrüchen ist wichtig, um Komplikationen vorzubeugen, die nach einem Knochenbruch oder während dessen Behandlung auftreten können.

Vorsorge

Um das Risiko einer Osteoporose zu verringern, kann die betroffene Person Kalzium und Vitamin D einnehmen, eine gesunde Ernährung einhalten, regelmäßig trainieren und auf Rauchen oder regelmäßigen Alkoholkonsum verzichten.