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Thermische Verletzung

  1. Was ist thermische Verletzung?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist thermische Verletzung?

Eine thermische Verletzung, oder Verbrennung, ist eine der häufigsten Verletzungen im Haushalt und wird meist durch heiße Flüssigkeiten oder Feuer verursacht. Sie können geringfügig sein oder lebensbedrohliche Notfälle darstellen, abhängig vom Anteil der verbrannten Oberfläche des Körpers. Eine Behandlung hängt vom Schweregrad der Verletzung und von möglichen Komplikationen ab und variiert von einer kleinen Wundversorgung bis hin zur Behandlung in einem speziellen Verbrennungszentrum, die Medikation, Wundverbände oder einen chirurgischen Eingriff umfasst. Die Genesung nach kleinen, oberflächlichen Verbrennungen verläuft üblicherweise gut. Je tiefer die Verbrennung, desto größer ist Wahrscheinlichkeit, dass es zur Narbenbildung kommt. Verbrennungen, die große Flächen des Körpers abdecken, haben eine schlechtere Prognose.

Risiken

Eine thermische Verbrennung ist eine Schädigung der Haut durch Hitze. Der Schweregrad der Verbrennung wird anhand der Tiefe der Verbrennung und der Größe der betroffenen Körperfläche eingestuft. Häufige Ursachen sind Feuer, heiße Flüssigkeiten (vor allem bei Kindern), Bestrahlung und UV-Licht (wie Sonnenlicht oder Sonnenbänke). Thermische Verletzungen können jeden betreffen, sind bei Kindern und älteren Menschen jedoch häufiger als bei Jugendlichen und Erwachsenen. Thermische Verletzungen werden meist durch einen Unfall verursacht, können aber auch ein Anzeichen von Missbrauch sein.

Symptome

Die Symptome und das Erscheinungsbild einer Verbrennung hängen vom Grad der Verbrennung ab, der durch die Tiefe der verbrannten Haut bestimmt wird. Es gibt drei verschiedene Verbrennungsgrade. Erstgradige oder oberflächliche Verbrennungen verursachen rote, geschwollene und schmerzhafte Haut, die keine Blasen bildet. Verbrennungen zweiten Grades verursachen Bläschen auf der Haut und die Haut unter den Blasen kann leicht taub sein. Verbrennungen dritten Grades führen dazu, dass die Haut schwarz oder weiß wird, und sind gewöhnlich schmerzlos, da die Nerven geschädigt werden.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt basierend auf den Symptomen und einer Untersuchung der verbrannten Haut.

Behandlung

Eine Behandlung hängt vom Grad und vom Umfang der Verletzungen ab. Zunächst sollte die Person aus dem Wirkungsbereich der Hitzequelle entfernt werden. Kleine erst- oder zweitgradige Verbrennungen können ein paar Minuten lang unter laufendem Wasser gekühlt werden. Personen, die größere, schwerwiegendere Verbrennungen erlitten haben, sind durch den Notdienst und in speziellen Einrichtungen für Brandwunden zu versorgen. Eine Notfallbehandlung umfasst das Verabreichen von Flüssigkeiten, das Warmhalten der Person und die Verhinderung von Infektionen. Ist die unmittelbare Gefahr gebannt, kann die betroffene Person Hauttransplantationen erhalten, um das Wachstum der Haut zu fördern und Vernarbungen zu verringern. Komplikationen, wie eine Infektion der Wunde, werden mit Antibiotika behandelt, falls sie auftreten.

Prognose

Die Prognose für kleine, oberflächliche Verbrennungen ist gut, da sie selten vernarben oder sich entzünden und innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen verheilen. Umfangreiche Verbrennungen erfordern eine intensive Behandlung und führen häufig zu einem Vernarben der Haut.

Vorsorge

Die beste Prävention gegen Verbrennungen besteht darin, Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit Feuer, heißen Flüssigkeiten oder Chemikalien zu treffen. Hierzu gehört das Beaufsichtigen von Kindern beim Kochen, beim Baden und in Situationen, in denen offenes Feuer zugänglich ist.