Denguefieber

Was ist Denguefieber?

Das Denguefieber ist eine Virusinfektion, die in den Tropen und Subtropen vorkommt. Es wird durch Moskitos übertragen und kann Menschen jeden Alters betreffen. Die häufigsten Beschwerden sind hohes Fieber, ein roter Hautausschlag, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen. Manche Menschen entwickeln eine schwere Verlaufsform des Denguefiebers, die eine erhöhte Blutungsneigung verursacht. Die Behandlung besteht in den meisten Fällen aus Bettruhe, Medikamenten gegen das Fieber und Flüssigkeitsaufnahme. Bei einigen Menschen können allerdings Komplikationen auftreten, die eine Behandlung auf der Intensivstation erfordern. Treten keine Komplikationen auf, so erholen sich die meisten Betroffenen innerhalb einer Woche.

Risiken

Das Denguefieber wird durch einen Virus verursacht, das von Moskitos übertragen wird. Es ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Menschen, die vor kurzem in tropische oder subtropische Länder gereist sind oder dort leben, haben ein erhöhtes Risiko. Während der Regensaison gibt es besonders viele Moskitos. Bei Personen, die Denguefieber mehr ein Mal hatten oder ein geschwächtes Immunsystem haben, sowie bei Kindern besteht die Gefahr, eine ernstere Form der Erkrankung zu entwickeln, das hämorrhagische Denguefieber.

Symptome

Die Beschwerden des Denguefiebers treten gewöhnlicherweise fünf bis zehn Tage nach der Infektion auf. Die häufigsten Symptome sind plötzliches, hohes Fieber, Halsschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Muskelschmerzen, sowie Kopfschmerzen hinter Stirn und Augen. Manche Betroffenen bekommen einen Hautausschlag mit flachen, roten Flecken und Bauchschmerzen. Das Denguefieber kann Probleme mit der Blutgerinnung verursachen. Dies wird als hämorrhagisches (blutendes) Fieber bezeichnet. Dabei treten große Blutergüsse, plötzliche Blutungen (aus Schleimhäuten, Nase, Magen, etc.) und kleine, stecknadelkopfgroße Flecken auf der Haut, die nicht wegdrückbar sind, auf.

Diagnose

Die Diagnose des Denguefiebers erfolgt auf Grundlage typischer Beschwerden bei Personen, die vor kurzem in einem Land waren, in dem Denguefieber vorkommt. Ein positiver Bluttest auf Antikörper (Proteine, die Infektionen im Körper bekämpfen) gegen das Virus bestätigt den Verdacht. Oft werden weitere Bluttests gemacht, um die Organfunktion und Blutgerinnung zu kontrollieren.

Behandlung

Es gibt keine spezielle Behandlung für das Denguefieber. Das Fieber wird üblicherweise durch Paracetamol gesenkt. Aspirin und Ibuprofen können das Risiko einer Blutung erhöhen, weshalb diese Medikamente zu meiden sind. Bei Anzeichen von Dehydratation und inneren Blutungen kann eine Infusion mit Flüssigkeit oder eine Blutspende nötig sein.

Prognose

Die meisten Menschen erholen sich gut vom Denguefieber und die Beschwerden legen sich gewöhnlich innerhalb einer Woche. Menschen, die eine schwerere Form entwickeln, sind von lebensgefährlichen Komplikationen, wie starke innere Blutungen und Kreislaufkollaps, bedroht.

Vorsorge

Wenn man in tropische Länder reist oder dort lebt, wo Denguefieber vorkommt, sollte immer unter einem Moskitonetz geschlafen und Insektenschutzmittel benutzt werden, um die Übertragung zu verhindern. Es gibt keine Impfung gegen diese Erkrankung.