Endometriumkarzinom

Was ist Endometriumkarzinom?

Ein Endometriumkarzinom, oder Gebärmutterkrebs, ist ein Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Erkrankung tritt am häufigsten nach der Menopause auf. Häufige Symptome sind Blutungen aus der Scheide und Schmerzen im Unterbauch. Die Behandlung kann einen chirurgischen Eingriff, eine Chemotherapie und eine Strahlentherapie umfassen. Die Genesung und die Prognose hängen vom Krebsstadium zum Zeitpunkt der Diagnose ab.

Risiken

Krebs entsteht, wenn eine Gruppe abnormer Zellen unkontrollierbar wächst. Diese Zellen neigen dazu, die normalen Zellen um sich herum zu zerstören und verbreiten sich unter Umständen über Blut- oder Lymphgefäße in andere Teile des Körpers. Ein Endometriumkarzinom ist eine Krebserkrankung, die aus den Zellen der Gebärmutterschleimhaut hervorgeht. Die Erkrankung kommt am häufigsten bei Frauen vor, die ihre Menopause bereits durchlaufen haben (Frauen über 50 Jahren). Zu weiteren Risikofaktoren eines Endometriumkarzinoms zählen Rauchen, Fettleibigkeit, noch keine Kinder zur Welt gebracht zu haben sowie die Einnahme von hormonhaltigen Medikamenten (einschließlich Tamoxifen bei der Behandlung von Brustkrebs sowie eine Hormonersatztherapie). Auch bei Frauen, die bereits einen Fall von Gebärmutterkrebs in der Familie hatten, besteht ein erhöhtes Risiko.

Symptome

Das häufigste Symptom sind Blutungen aus der Scheide nach der Menopause. Diese können als spontane Blutung oder als Blutung nach dem Geschlechtsverkehr auftreten. Frauen, die die Menopause noch nicht erreicht haben, bemerken möglicherweise eine Blutung zwischen den Regelblutungen. Weitere Beschwerden umfassen Schmerzen im Unterbauch, die möglicherweise während des Geschlechtsverkehrs auftreten.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt gewöhnlich basierend auf den Symptomen und einer Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter. Zur Bestätigung der Diagnose wird eine Gewebeprobe des Krebses (Biopsie) entnommen und untersucht.

Behandlung

Die Behandlung von Gebärmutterkrebs hängt von der Größe und der Art des Karzinoms ab und außerdem davon, ob der Krebs bereits gestreut hat. Die Kombination dieser Faktoren bestimmt das Krebsstadium. Je nach Stadium kann Gebärmutterkrebs durch eine Strahlentherapie, einen chirurgischen Eingriff zur Entnahme der Gebärmutter, eine Chemotherapie oder durch eine Kombination dieser Therapien behandelt werden. Der behandelnde Arzt kann die beste Empfehlung hinsichtlich einer Behandlung geben.

Prognose

Wenn ein Gebärmutterkrebs im Frühstadium diagnostiziert und behandelt wird, ist er heilbar. Die Behandlung eines im späteren Stadium diagnostizierten Gebärmutterkrebses kann schwieriger sein und die Chance einer vollständigen Genesung geringer.

Vorsorge

Der Einsatz der oral eingenommenen Verhütungspille (Anti-Baby-Pille) kann in einigen Fällen helfen, die Entwicklung eines Gebärmutterkrebses zu verhindern. Es kann außerdem hilfreich sein, das Rauchen aufzugeben und den Alkoholkonsum zu verringern.