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Endometriose

  1. Was ist Endometriose?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose

Was ist Endometriose?

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der die Schleimhaut, die normalerweise in der Gebärmutter vorkommt (Endometrium), in der Bauchhöhle oder in anderen Organen zu finden ist. Am häufigsten wird sie im Becken und im Bauch gefunden. Endometriose kommt häufig bei Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren vor. Zu den häufigsten Beschwerden gehören schmerzhafte Perioden mit starker oder unregelmäßiger Blutung. Obwohl es keine Heilung für die Endometriose gibt, hilft eine Behandlung normalerweise sehr dabei, die Beschwerden zu lindern.

Risiken

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) an Stellen außerhalb der Gebärmutter (Uterus) wächst. Sie verhält sich wie normales Gewebe und kann während der Periode bluten, wodurch es zu den Symptomen dieser Erkrankung kommt. Die Ursachen einer Endometriose sind nicht hinreichend bekannt, es wird jedoch vermutet, dass mehrere Faktoren kombiniert zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen. Sie tritt häufig bei Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren auf und nur selten bei Frauen, die die Menopause hinter sich haben. Frauen, in deren Familie Endometriose vorkommt, entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit ebenfalls eine Endometriose.

Symptome

Die Symptome treten während der Periode auf, wenn Teile des abnormen Gewebes zu bluten beginnen. Die typischen Beschwerden sind sehr schmerzhafte Perioden und schwere oder unregelmäßige Regelblutungen. Frauen mit Endometriose leiden außerdem oft unter Schmerzen im Bauch oder im unteren Rücken, Schmerzen beim Wasserlassen oder bei der Darmentleerung, Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt normalerweise durch einen erfahrenen Arzt oder Gynäkologen anhand der Symptome und einer gynäkologischen Untersuchung. Häufig wird eine Bildgebung der Fortpflanzungsorgane (Eierstöcke und Gebärmutter) durchgeführt, um nach anderen Ursachen zu suchen. Der beste Test zur Bestätigung der Diagnose ist eine Laparoskopie (Bauchspiegelung), ein chirurgischer Eingriff, im Zuge dessen Teile der Gebärmutterschleimhaut auf den Organen des Bauchs nachgewiesen werden können.

Behandlung

Es gibt keine Heilung für die Endometriose, weshalb eine Behandlung darauf abzielt, die Symptome zu lindern. Einfache Schmerzmittel, wie z. B. Paracetamol, können bei Menstruationsschmerzen helfen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten bestehen in der Gabe von Hormon-Medikamenten zur Stabilisierung des Hormonspiegels und zur Verringerung der Menge der Regelblutung, oder Medikamenten, welche die Menstruation unterbinden. Diese Medikamente lindern die Symptome und hemmen das Wachstum des abnormen Gewebes. Wenn dies nicht zu einer Besserung führt, kann bei einigen Menschen die chirurgische Entnahme des Gewebes in Betracht gezogen werden.

Prognose

Obwohl es keine Heilung der Endometriose gibt, lassen sich die Beschwerden durch die richtige Behandlung gut kontrollieren. Die Symptome verschwinden meist mit Eintritt in die Wechseljahre. Frauen mit einer Endometriose haben häufiger Schwierigkeiten, schwanger zu werden, und es kann sich Narbengewebe innerhalb der Bauchhöhle bilden.