Spätform der Lyme-Borreliose

Was ist Spätform der Lyme-Borreliose?

Die Lyme-Krankheit, auch als Lyme-Borreliose bekannt, wird durch eine Infektion durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht. Dieses Bakterium wird durch Zeckenbisse übertragen. Bei Personen, die im Freien arbeiten oder sich in Wäldern aufhalten, ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, am höchsten. Wird die Krankheit nicht diagnostiziert oder bleibt unbehandelt, kann sich das Bakterium von der Bissstelle aus auf den ganzen Körper ausbreiten. Die späten Symptome und Komplikationen der Lyme-Krankheit entwickeln sich sechs bis 36 Monate nach der ursprünglichen Infektion. In diesem Stadium kann es zu Gelenkschmerzen, Veränderungen der Haut oder neurologischen Komplikationen kommen. Das Spätstadium der Borreliose kann mithilfe von Antibiotika behandelt werden. Die meisten Betroffenen erholen sich gut davon, obwohl Symptome einige Zeit nach der Behandlung noch weiter bestehen können.

Risiken

Die Borreliose wird durch ein Bakterium namens Borrelia burgdorferi verursacht. Dieses Bakterium wird durch Zeckenbisse übertragen. Die Erkrankung kann nur von Zecken, nicht aber von einer Person auf die andere übertragen werden. Die Zecken kommen meist in bewaldeten, ländlichen Gebieten in Europa und Nordamerika vor. Menschen, die im Freien arbeiten oder sich in Wäldern oder auf Heiden aufhalten, sind am häufigsten davon betroffen. Obwohl jeder daran erkranken kann, so trifft die Erkrankung doch häufiger Kinder und ältere Erwachsene. Das Spätstadium der Borreliose entwickelt sich üblicherweise sechs bis 36 Monate nach dem infektiösen Zeckenbiss.

Symptome

Die Symptome im Spätstadium der Borreliose unterscheiden sich stark von denen der frühen Stadien. In Nordamerika sind Gelenkschmerzen und Schwellungen sehr häufig. In Europa hingegen treten vorwiegend Hautveränderungen auf. Diese Hautveränderungen zeigen sich in Form von Schwellungen, Rötungen und Ausdünnungen der Haut gewöhnlicherweise an einer Hand oder einem Fuß. Einige Menschen können zusätzlich neurologische Probleme entwickeln, wobei dies eher die Ausnahme ist. Die neurologischen Probleme können Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrung und ein Kribbeln oder Taubheit in den Händen und Füßen umfassen.

Diagnose

Die Diagnose des Spätstadiums der Borreliose kann sehr schwierig sein und wird üblicherweise von einem Spezialisten für Infektionskrankheiten gestellt. Sie kann bestätigt werden, wenn die betroffene Person den charakteristischen Ausschlag in Form einer Schießscheibe hatte und in Gebieten tätig war, in denen Zecken vorkommen. Zudem kann eine Blutuntersuchung die Diagnose bestätigen.

Behandlung

Das Spätstadium der Borreliose erfordert meist eine Antibiotikabehandlung über einen Zeitraum von bis zu 28 Tagen. Manchmal müssen diese Antibiotika intravenös verabreicht werden (über einen Tropf).

Prognose

Das Spätstadium der Borreliose kann für gewöhnlich mit Antibiotika behandelt werden. Die Prognose ist in der Regel gut, obwohl die Symptome bei manchen Betroffenen auch mehr als sechs Monate nach der Behandlung noch weiterbestehen können. Ist ein Nervenschaden aufgetreten, ist es möglich, dass die Symptome nicht mehr vollständig verschwinden.

Vorsorge

Um dieser Erkrankung vorzubeugen, ist es wichtig, Zeckenbisse mithilfe von Insektenschutzmitteln und Schutzkleidung zu verhindern, vor allem in Gebieten, in denen die Borreliose bekanntlich vorkommt. Es gibt keine Impfung gegen diese Krankheit.