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Rheumatoide Arthritis

Was ist rheumatoide Arthritis?

Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Sie wird durch eine Autoimmunreaktion verursacht. Dies bedeutet, dass das Immunsystem irrtümlich Antikörper (Proteine, die Infektionen bekämpfen) bildet, die das Körpergewebe angreifen. Frauen sind häufiger als Männer davon betroffen und die meisten Personen erkranken im Alter zwischen 35 und 50 Jahren daran. Die Symptome einer rheumatoiden Arthritis sind Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken, vor allem in den kleinen Gelenken der Hände und Füße. Die rheumatoide Arthritis wird auf Grundlage der Symptome, einer körperlichen Untersuchung und Bluttests diagnostiziert. Sie wird mithilfe von Schmerzmitteln und Medikamenten, die das Immunsystem hemmen, behandelt. Es gibt jedoch kein spezifisches Heilmittel für diese Erkrankung. Die rheumatoide Arthritis verschlimmert sich in der Regel langsam im Laufe der Zeit und kann erhebliche Gelenkschäden verursachen. Eine frühzeitige Behandlung kann einigen Gelenkschäden vorbeugen.

Risiken

Die rheumatoide Arthritis wird durch eine Autoimmunreaktion verursacht. Dies bedeutet, dass das Immunsystem irrtümlich Antikörper (Proteine, die Infektionen bekämpfen) bildet, die das Körpergewebe angreifen. Weshalb dies bei einer rheumatoiden Arthritis der Fall ist, ist nicht hinreichend bekannt. Letztlich werden Knorpel und Knochen im Gelenk beschädigt, wodurch die Gelenke deformiert werden und nicht mehr normal bewegt werden können. Es ist möglich, dass viele Faktoren zusammenkommen und die rheumatoide Arthritis gemeinsam verursachen. Frauen sind häufiger als Männer davon betroffen und die meisten Personen werden im Alter zwischen 35 und 50 Jahren diagnostiziert.

Symptome

Die typischen Symptome einer rheumatoiden Arthritis sind Schmerzen, Schwellung und Steifheit in mehreren Gelenken. Die Gelenke der Hände und Füße sind meistens betroffen, eine rheumatoide Arthritis kann jedoch jedes Gelenk betreffen. Die Gelenksteifheit ist morgens wahrscheinlich am stärksten und wird im Laufe des Tages schwächer. Andere Beschwerden sind Müdigkeit, Gewichtsverlust und Fieber. Viele Betroffene zeigen Symptome, die mal schlimmer und mal schwächer sind. Die Symptome einer rheumatoiden Arthritis treten allmählich auf und werden im Laufe der Zeit schlimmer. Die rheumatoide Arthritis kann jedes Körperteil betreffen, wie zum Beispiel die Haut, die Lungen und das Herz.

Diagnose

Eine Diagnose erfolgt basierend auf den Symptomen, einer körperlichen Untersuchung und einem Bluttest auf Autoantikörper (Anzeichen, dass das Immunsystem den Körper angreift) sowie auf generelle Anzeichen einer Entzündung. Anhand von Röntgenbildern oder einer Computertomographie (CT) der Gelenke werden die Gelenkschäden, die durch diese Erkrankung verursacht wurden, ausgewertet.

Behandlung

Die Behandlung einer rheumatoiden Arthritis zielt darauf ab, das überaktive Immunsystem zu hemmen. Medikamente, die als so genannte Basistherapie bekannt sind, lindern die Symptome, verhindern Gelenkschäden und beugen Immunreaktionen gegen andere Körperteile (zum Beispiel gegen die Haut und das Herz) vor. Entzündungshemmende Medikamente (zum Beispiel Ibuprofen und Aspirin) können zur Behandlung von Schmerzen eingenommen werden. Es sollten mehrere Behandlungsmethoden miteinander kombiniert werden. Körperliche Aktivität hilft dabei, die normale Beweglichkeit in den Gelenken zu bewahren. In schweren Fällen von Gelenkschäden ist möglicherweise ein Ersatzgelenk notwendig.

Prognose

Viele Betroffene mit rheumatoider Arthritis lernen, ihre Symptome mit entzündungshemmenden Medikamenten gut zu kontrollieren. Eine Behandlung ist ebenfalls wichtig, um Gelenkschäden und andere Komplikationen einer rheumatoiden Arthritis zu vermeiden. Menschen mit Schwierigkeiten bei der Kontrolle oder einer schlecht behandelten rheumatoiden Arthritis haben ein erhöhtes Risiko für schwere Gelenkschäden, einige Krebsarten, Herzkrankheiten und einige Lungenerkrankungen.