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Akute Herzinsuffizienz

  1. Was ist akute Herzinsuffizienz?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist akute Herzinsuffizienz?

Ein akutes Herzversagen (Herzinsuffizienz) tritt auf, wenn das Herz plötzlich nicht mehr effektiv Blut durch den Körper pumpen kann. Dies ist normalerweise ein Notfall und sollte dringend von einem Arzt untersucht werden. Herzversagen ist eine häufige Erkrankung, die hauptsächlich Personen im Alter ab 65 Jahren betrifft. Typische Symptome sind Atemnot, Brustschmerz oder ein Engegefühl in der Brust, Müdigkeit und das Anschwellen der Füße und Beine. Die Behandlung umfasst die Unterstützung der lebenswichtigen Funktionen (Atmung und Blutdruck) und häufig das Beseitigen von überschüssiger Flüssigkeit aus dem Körper. Es ist wichtig, nach der Ursache der Funktionseinschränkung des Herzens zu suchen und diese zu behandeln. Die Notfallbehandlung des akuten Herzversagens erfordert oft einen Krankenhausaufenthalt und eine genaue Überwachung durch einen Arzt. Die Langzeitbehandlung sieht eine Medikation und Rehabilitation (Übungen) zur Steigerung der Herzfunktion vor.

Risiken

Ein akutes Herzversagen wird mit zunehmendem Alter häufiger und betrifft hauptsächlich Personen im Alter ab 65 Jahren. Diese Erkrankung betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Personen mit Herzerkrankung oder Personen, die bereits Symptome eines Herzversagens haben, entwickeln diese Erkrankung mit höherer Wahrscheinlichkeit. Beim akuten Herzversagen verliert das Herz plötzlich seine Fähigkeit, Blut durch die Lungen und durch den Körper zu pumpen oder wird in dieser eingeschränkt. Dies führt dazu, dass der Körper nicht genügend Sauerstoff für seine normalen Körperfunktionen erhält. Es gibt viele mögliche Ursachen für ein akutes Herzversagen, die mitunter häufigsten sind jedoch Herzinfarkte, große Blutgerinnsel in den Blutgefäßen und schwere Infektionen.

Symptome

Typische Symptome sind unter anderem Atemnot, Brustschmerzen oder ein Engegefühl in der Brust, ungewöhnliche Atemgeräusche, Husten, ein Anschwellen der Füße und Beine und bläuliche Lippen oder Finger. Diese Symptome können sich sehr schnell entwickeln und sowohl bei Belastung als auch in Ruhe auftreten.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung auf Anzeichen, dass das Herz nicht ausreichend Blut pumpt. Ein Elektrokardiogramm (EKG) und eine Echokardiografie (eine Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall) liefern die meisten Informationen über die Funktion des Herzens. Der Sauerstoffgehalt im Blut ist ebenfalls zu überwachen.

Behandlung

Zur Behandlung der akuten Herzinsuffizienz ist häufig eine Krankenhausaufenthalt erforderlich. Sie umfasst die Unterstützung der lebenswichtigen Funktionen (Atmung und Herzfunktion) und häufig das Beseitigen von überschüssiger Flüssigkeit aus dem Körper. Es ist wichtig, nach der Ursache des plötzlichen Herzversagens zu suchen und diese zu behandeln. Medikamente spielen eine große Rolle bei der medizinischen Behandlung, indem sie dabei helfen die Flüssigkeitsmenge im Körper zu verringern, die Pumpfunktion des Herzens zu verbessern und den Blutdruck aufrecht zu erhalten. Weitere Behandlungen zielen auf die eigentliche Ursache des Herzversagens ab.

Prognose

Die Prognose hängt von der Schwere und Ursache des Herzversagens ab. Betroffene mit schwerer Herzerkrankung können weniger gut auf eine Behandlung bei Herzversagen reagieren als Betroffene mit weniger schweren Symptomen. Obwohl ein akutes Herzversagen lebensbedrohlich sein kann, überleben die meisten Personen, bei denen eine Krankenhauseinweisung nötig ist.

Vorsorge

Ausreichend Bewegung kann dabei helfen, ein plötzliches Herzversagen zu vermeiden. Auch eine Kontrolle des Blutdrucks und der Menge an Flüssigkeit im Körper können dabei helfen, akuten Vorfällen vorzubeugen. Personen mit chronischer Herzschwäche sollten lernen, frühe Zeichen einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz zu erkennen.