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Generalisierte Angststörung

Was ist generalisierte Angststörung?

Die generalisierte Angststörung (GAS) ist eine Erkrankung, die von starken, allgemeinen Sorgen und Ängsten geprägt ist. Dies geht so weit, dass betroffene Personen oft unter Beziehungsproblemen leiden und nicht in der Lage sind, alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Menschen mit einer generalisierten Angststörung beschreiben einen Kontrollverlust über die eigenen Gedanken. Sie machen sich oft Sorgen über bestimmte Situationen und Themen, die sie nicht kontrollieren können. Die Behandlung einer GAS kann Beratung, Psychotherapie und manchmal auch entsprechende Medikation umfassen. Es ist möglich, die generalisierte Angststörung durch eine effektive Behandlung und Unterstützung zu überwinden.

Risiken

Angst ist ein häufig vorkommendes und normales Gefühl. Manche Menschen haben jedoch Sorgen oder Ängste, die Teile ihres Lebens bestimmen. Diese Menschen leiden oftmals an einer Angststörung. Die generalisierte Angststörung (GAS) ist eine häufig auftretende Erkrankung. Circa eine von zwanzig Personen wird im Laufe ihres Lebens unter dieser Erkrankung leiden. Die Kombination mehrerer Faktoren führt zu einer generalisierten Angststörung. Diese Faktoren sind ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn, belastende Erfahrungen in der Kindheit und Jugend, andere Krankheiten und Drogen- oder Alkoholkonsum. Es wird auch davon ausgegangen, dass Angststörungen in der Familie liegen. Die Wahrscheinlichkeit, eine Angststörung zu entwickeln, steigt nämlich, wenn psychische Erkrankungen, besonders Angsterkrankungen, im engen Familienkreis bekannt sind. Die Erkrankung wird gewöhnlich bei Personen im Alter von 30 bis 40 Jahren diagnostiziert. Einige Betroffene leiden jedoch bereits einige Zeit vor der endgültigen Diagnose an Symptomen.

Symptome

Das häufigste und problematischste Symptom einer GAS ist eine anhaltende, eindringliche und unkontrollierbare Angst oder Sorge. Diese Angst kann bei bestimmten Themen oder Situationen auftreten. Menschen mit GAS sorgen sich häufig und fühlen sich für Dinge schuldig, die sie nicht kontrollieren können oder die sie nicht direkt betreffen. Dadurch sind die betroffenen Personen oft gereizt und können sich nur schwer konzentrieren. Es kommt auch zu anderen körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, anhaltenden Spannungen, Herzrasen und Schwindel. Personen, bei denen eine GAS diagnostiziert wird, haben Ängste, die so schlimm sind, dass ihr alltägliches Leben dadurch beeinträchtigt wird.

Diagnose

Eine Diagnose wird üblicherweise nach einer psychologischen Untersuchung durch einen erfahrenen Arzt, Psychotherapeuten oder Psychologen gestellt. Es können einige Bluttests durchgeführt werden, um andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.

Behandlung

Die Behandlung von GAS beinhaltet gewöhnlicherweise psychologische Beratung (Psychotherapie) und gelegentlich auch entsprechende Medikation. Die Medikamente werden oft nur kurzzeitig benötigt, um die Symptome zu lindern, während die betroffene Person in psychotherapeutischer Behandlung ist. Selbsthilfegruppen und Techniken zur Stressbewältigung, wie Achtsamkeit, können zudem hilfreich sein.

Prognose

Viele Personen mit einer generalisierten Angststörung erlangen durch eine Behandlung und durch Unterstützung die Kontrolle über ihre Symptome zurück und erholen sich. Die Symptome können in stressigen Zeiten jedoch zurückkehren. Betroffene, die keine Behandlung erhalten, entwickeln möglicherweise zusätzlich zu ihrer Angst auch eine depressive Störung.

Vorsorge

Eine verlässliche emotionale Stütze kann Personen mit GAS dabei helfen, die Anzeichen einer stärker werdenden Angst frühzeitig zu erkennen.