Nicht allergische Rhinitis

Was ist nicht allergische Rhinitis?

Nichtallergische Rhinitis ist der medizinische Begriff für eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die nicht durch eine Allergie verursacht wird. Eine Entzündung im Inneren der Nase führt zu Schwellungen, einer Blockade und mehr Schleimproduktion als üblich. Es gibt viele mögliche Ursachen, die häufigste ist jedoch eine Virusinfektion. Neben einer verstopften und laufenden Nase gehören auch Schmerzen im Gesicht und Niesen zu den Beschwerden. Bei einigen Menschen halten die Symptome lediglich einige Tage an, während sie bei anderen Wochen oder Monate andauern können. Die jeweilige Behandlung ist von der Ursache abhängig, bei den meisten Menschen wirkt jedoch das Inhalieren warmer, feuchter Luft, der Einsatz von Nasensprays und die Einnahme entzündungshemmender Medikamente lindernd. In den meisten Fällen bessern sich die Symptome ohne Behandlung. Ist eine Ursache bekannt, sollte diese behandelt oder vermieden werden. Die meisten Personen haben keine bleibenden Probleme nach einer nichtallergischen Rhinitis.

Risiken

Nichtallergische Rhinitis ist der medizinische Begriff für eine Entzündung in der Nase, die nicht durch eine Allergie verursacht wird. Die Entzündung führt dazu, dass die Nasenschleimhaut anschwillt und mehr Schleim produziert als üblich. Als Ursache kommen unter anderem Virusinfektionen, Staub, einige Medikamente, hormonelle Störungen und Wetterveränderungen in Frage.

Symptome

Das Hauptsymptom einer nichtallergischen Rhinitis ist eine dauerhaft verstopfte oder laufende Nase. Dies kann kurzzeitig (über Tage) oder langwierig (über Wochen und Monate) sein, je nach Ursache. Eine nichtallergische Rhinitis kann zudem zu Gesichtsschmerzen, Niesen und einer wunden und verkrusteten Nase führen. Die verstopfte Nase kann zu einem verringerten Geruchs- und Geschmacksempfinden führen.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt normalerweise basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung. Mithilfe eines Tests kann eine Allergie als Ursache ausgeschlossen werden.

Behandlung

In den meisten Fällen wird eine nichtallergische Rhinitis symptomatisch behandelt. Dies ist durch den Einsatz von Nasensprays, entzündungshemmenden Medikamenten, wie Ibuprofen, und durch das Inhalieren warmer, feuchter Luft möglich. Wenn die Rhinitis jedoch langfristig bestehen bleibt, sollte die zugrunde liegende Ursache gefunden und behandelt werden.

Prognose

Eine nichtallergische Rhinitis bessert sich häufig ohne besondere Behandlung. Kann die Ursache identifiziert und behandelt oder vermieden werden, ist die Prognose auch bei Betroffenen gut, die lange Probleme damit hatten. Bei Menschen mit einer langwierigen Rhinitis kann es gelegentlich zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel Nasenpolypen, Sinusitis und Mittelohrinfektionen.

Vorsorge

Zur Vermeidung einer nichtallergischen Rhinitis sollte identifiziert und vermieden werden, was die Rhinitis verschlimmert. Gute Hygiene durch regelmäßiges Händewaschen und Abdecken von Mund und Nase beim Husten und Niesen kann dabei helfen, die Verbreitung von Virusinfektionen einzudämmen. Wenn ein Medikament als Ursache ermittelt wird, kann diese abgesetzt oder durch eine Medikation ersetzt werden, die diese Nebenwirkungen nicht aufweist.

Andere Bezeichnung für nicht allergische Rhinitis

  • nicht allergische Entzündung der Nasenschleimhäute