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Oropharynxkarzinom

  1. Was ist Oropharynxkarzinom?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist Oropharynxkarzinom?

Das Oropharynxkarzinom ist eine Krebserkrankung, die im Mund- oder Rachenraum auftritt. Es betrifft Männer häufiger als Frauen und wird meistens im Alter zwischen 60 und 70 Jahren diagnostiziert. Tabakrauchen oder -kauen, Alkoholkonsum und einige bestimmte Infektionen erhöhen das Risiko eines Oropharynxkarzinoms. Beschwerden beinhalten unter anderem eine Veränderung der Stimme, Schluckbeschwerden, dauerhafte Halsschmerzen und ein Fremdkörpergefühl im Hals. Im Zuge der Diagnose wird eine kleine Probe des Karzinoms (Biopsie) entnommen, um diese auf Krebs zu untersuchen. Die Behandlung hängt von der Größe des Karzinoms und davon ab, ob er zum Zeitpunkt der Diagnose bereits gestreut hat. Sie umfasst häufig eine Kombination aus chirurgischem Eingriff, Chemo- und Strahlentherapie. Die Prognose hängt vom Krebsstadium ab. Betroffene, deren Krebs das Ergebnis einer Virusinfektion ist, haben tendenziell eine bessere Chance auf Genesung.

Risiken

Krebs entsteht, wenn eine Gruppe abnormer Zellen unkontrolliert wächst. Diese Zellen zerstören die umliegenden normalen Zellen und können auf weitere Teile des Körpers streuen. Das Oropharynxkarzinom ist eine Krebserkrankung, die im Mund, auf der Zunge und im Rachen auftritt. Es betrifft Männer häufiger als Frauen und wird meist im Alter zwischen 60 und 70 Jahren diagnostiziert. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Personen, die rauchen, Tabak kauen, Alkohol trinken, ein schwaches Immunsystem haben oder eine Strahlentherapie am Hals durchlaufen haben. Auch einige Virusinfektionen, am häufigsten das Warzenvirus (das Humanpapillomavirus), erhöhen nachweislich das Risiko, ein Oropharynxkarzinom zu entwickeln.

Symptome

Die Symptome eines Oropharynxkarzinoms beinhalten Schluckbeschwerden, dauerhafte Hals- oder Ohrenschmerzen, Husten, Mundgeruch, Veränderungen der Stimme, einen unerklärlichen Gewichtsverlust und ein Fremdkörpergefühl Hals. Es kann zu einem langsam wachsenden Knoten oder einem nicht verheilenden Geschwür kommen.

Diagnose

Die Diagnose basiert auf den Symptomen, den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und der Entnahme einer kleinen Probe des Karzinoms (Biopsie), die auf Krebs untersucht wird. Weitere Untersuchungen können erforderlich sein, um das Krebsstadium zu bestimmen.

Behandlung

Die Behandlung eines Oropharynxkarzinoms hängt vom Krebsstadium zum Zeitpunkt der Diagnose ab. Das Krebsstadium wird anhand der Größe und genauen Art des Karzinoms und der Tatsache, ob der Krebs bereits gestreut hat, bestimmt. Die Behandlung besteht aus einer Chemotherapie, einer Strahlentherapie oder einem chirurgischen Eingriff – oder einer Kombination dieser Maßnahmen. Den besten Rat kann in individuellen Fällen der behandelnde Arzt erteilen.

Prognose

Die Prognose hängt vom Krebstyp und dem Stadium zum Zeitpunkt der Diagnose ab. Betroffene, deren Krebs durch das Warzenvirus verursacht ist, haben eine bessere Chance auf Genesung.

Vorsorge

Rauchverzicht und Reduktion des Alkoholkonsums kann in einigen Fällen helfen, das Oropharynxkarzinom zu verhindern. Geschützter Geschlechtsverkehr kann ebenfalls dazu beitragen, das Erkrankungsrisiko zu verringern.