1. Ada
  2. Krankheiten
  3. Subarachnoidalblutung

Subarachnoidalblutung

Was ist Subarachnoidalblutung?

Bei einer Subarachnoidalblutung kommt es zu einer Blutung im Kopf. Die Blutung entsteht in einem Raum zwischen zwei Gewebeschichten, die das Gehirn bedecken. Dieser Raum wird als Subarachnoidalraum bezeichnet. Meistens entsteht sie durch ein geplatztes Blutgefäß im Gehirn. Blutgefäße können aufgrund von schwachen Gefäßwänden oder einer Fehlbildung platzen. Die häufigsten Symptome sind plötzliche, starke Kopfschmerzen, oft in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen. Die Diagnose wird durch eine Untersuchung des Kopfes gestellt oder durch die Entnahme von Hirnwasser, die anschließend auf Blut untersucht wird. Die Behandlung hängt von der Schwere der Erkrankung ab und kann lebensrettende Sofortmaßnahmen, eine chirurgische Reparatur der Blutung und Medikamente zur Vermeidung von Komplikationen erfordern. Die Prognose nach einer Subarachnoidalblutung hängt vom Umfang und von der Schwere der Blutung ab.

Risiken

Eine Subarachnoidalblutung ist eine Blutung im Kopf, die im Subarachnoidalraum (dem Raum zwischen den Gewebeschichten, die das Gehirn bedecken) entsteht. Diese kann Druck auf das Gehirn ausüben und Probleme bei der Durchblutung des Gehirns auslösen. Ursachen können ein geplatztes Blutgefäß sein (ein geplatztes Aneurysma) und Krankheiten, durch die Blutgefäßschäden entstehen, wie z. B. eine Gefäßentzündung oder eine Fehlbildung von Blutgefäßen. Rauchen und Bluthochdruck können ebenfalls das Risiko für eine solche Blutung erhöhen. Subarachnoidalblutung kommen nicht häufig vor. Meistens erkranken Erwachsene mittleren Alters daran, obwohl Menschen jeder Altersklasse davon betroffen sein können.

Symptome

Das häufigste Symptom sind plötzliche, starke Kopfschmerzen, die oftmals als 'die schlimmsten Kopfschmerzen aller Zeiten' oder als Schlag gegen den Kopf beschrieben werden. Andere mögliche Beschwerden sind Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, ein steifer Nacken, verschwommene Sicht, lichtempfindliche Augen, Schläfrigkeit, Bewusstseinsverlust und Krampfanfälle.

Diagnose

Die Diagnose kann basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung der betroffenen Person vermutet werden. Sie wird in der Regel jedoch durch einen CT-Scan (Computertomographie) des Kopfes bestätigt, mit dem die Blutung nachgewiesen wird. Ist die Diagnose dennoch unklar, wird eine Probe der Flüssigkeit aus dem Bereich um die Wirbelsäule entnommen (Lumbalpunktion) und auf Blut untersucht. Möglicherweise werden andere Untersuchungen durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen und die Ursache zu ermitteln, wie zum Beispiel ein MRT (Magnetresonanztomographie) des Kopfes und eine Angiographie (Flüssigkeit wird in die Blutgefäße injiziert und ein Scan wird erstellt, um ihre Größe und Struktur betrachten zu können).

Behandlung

Eine Subarachnoidalblutung ist ein medizinischer Notfall und erfordert dringend eine Untersuchung und Behandlung. Lebensrettende Maßnahmen, wie zum Beispiel Unterstützung bei der Atmung und mit dem Blutdruck, können direkt nach der Blutung erforderlich sein. Sie sind vor allem dann wichtig, wenn die Blutung so groß ist, dass sie den Druck im Kopf stark erhöht. Schmerzmittel werden gewöhnlich verabreicht, um die Kopfschmerzen zu lindern. Einige Medikamente werden verabreicht, um kurzzeitig das Risiko für weitere Blutungen zu verringern, die Blutversorgung zum Gehirn zu unterstützen und jegliche Symptome, wie Anfälle, zu behandeln. Möglicherweise ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, um die Ursache zu beheben oder große Ansammlungen von Blut zu entfernen.

Prognose

Eine Subarachnoidalblutung kann lebensbedrohlich sein. Die Genesungsprognose hängt vom Alter der betroffenen Person, der Schwere und der Lage der Blutung ab. Manche Menschen leiden unter langanhaltenden Problemen, wie z. B. Gedächtnisproblemen, Krampfanfällen oder Gehirnschäden. Ältere Menschen und Personen mit starken Blutungen entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit schwere Komplikationen.

Vorsorge

Einige Subarachnoidalblutungen können verhindert werden, indem auf das Rauchen verzichtet und ein etwaiger Bluthochdruck behandelt wird.