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Tetanus

  1. Was ist Tetanus?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge

Was ist Tetanus?

Tetanus ist eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium tetani, die häufig zu schmerzhaften Muskelkrämpfen führt. Sie wird manchmal auch als Kieferklemme bezeichnet, da die Kiefermuskeln oft als erste betroffen sind. Diese Bakterien leben im Boden und können durch Hautverletzungen in den Körper gelangen. Durch die flächendeckende Impfung ist Tetanus eine seltene Erkrankung geworden. Sie kann bei allen ungeimpften Menschen vorkommen, am häufigsten aber bei Älteren, deren Impfungen nicht regelmäßig aufgefrischt wurden. Die typischen Beschwerden dieser Erkrankung sind Muskelsteifheit, Fieber, Schwitzen und schmerzhafte Muskelkrämpfe. Die Diagnose kann basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung gestellt werden. Die Behandlung umfasst Antibiotika und Antikörper (Eiweiße, die Infektionen bekämpfen) gegen das Tetanus-Bakterium und das Tetanus-Gift. Tetanus kann lebensbedrohlich sein, wenn es nicht angemessen behandelt wird.

Risiken

Tetanus ist eine durch das Bakterium Clostridium verursachte Erkrankung. Dieses kommt im Boden und in Viehdung vor. Es gelangt über Schnittwunden, Kratzer, Körperpiercings, tiefe Wunden und sonstige Hautverletzungen in den Körper. Wenn es sich erst einmal im Körper befindet, gedeiht das Bakterium und produziert ein Gift (eine schädliche Substanz), das die Nerven und Muskeln angreift und die Symptome von Tetanus hervorruft. Tetanus kann jeden treffen, der nicht dagegen geimpft wurde. Es kommt jedoch am häufigsten bei älteren Menschen vor, deren Impfungen nicht regelmäßig aufgefrischt wurden. Seit Einführung der Routineimpfung wurde Tetanus zu einer seltenen Erkrankung.

Symptome

Die typischen Beschwerden sind Muskelsteifheit, Fieber, Schwitzen und schmerzhafte Muskelkrämpfe. Diese Muskelkrämpfe können zu Schluckbeschwerden und Atemproblemen führen. Weitere Symptome können unter anderem Herzrasen, Schwindel, vermehrter Speichelfluss und Verlust der Kontrolle über Blase und Darm sein.

Diagnose

Die Diagnose kann basierend auf den Beschwerden und einer körperlichen Untersuchung bei einer Person gestellt werden, die eine Verletzung mit Tetanusrisiko hat. Einige Tests können dabei helfen, andere mögliche Ursachen auszuschließen.

Behandlung

Tetanus wird mittels Antibiotika und Antikörper (Eiweiße, die Infektionen bekämpfen) gegen das Tetanus-Bakterium und das Tetanus-Gift behandelt. Wenn Tetanus zu Atemproblemen oder einem Blutdruck-Problemen führt, ist eine umgehende Behandlung erforderlich. Eine andere Behandlungsoption sind muskelentspannende Medikamente. Bei einem schweren Verlauf werden die Patienten auf die Intensivstation verlegt und künstlich beatmet.

Prognose

Obwohl Tetanus lebensbedrohlich sein kann, genesen die meisten Menschen bei angemessener Behandlung. Eine vollständige Heilung dauert oft Wochen bis Monate.

Vorsorge

Tetanus kann durch Impfung vorgebeugt werden. Impfungen müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Personen mit Hautverletzungen, und die nicht sicher sind, ob sie gegen Tetanus immun sind, sollten die Wunde gründlich auswaschen und einen Arzt aufsuchen, um die entsprechende Impfung auffrischen zu lassen.