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Eisenmangelanämie

Was ist Eisenmangelanämie?

Bei der Eisenmangelanämie verfügt der Körper nicht über ausreichend Eisen, um genügend rote Blutkörperchen herzustellen. Dadurch wird das Gewebe nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Sie tritt am häufigsten bei Frauen im gebärfähigen Alter auf und die Ursachen sind unter anderem eine schwere oder anhaltende Blutung, chronische Magen-Darm-Erkrankungen und eine Ernährung, die arm an eisenhaltigen Nahrungsmitteln ist. Häufige Symptome einer Anämie sind Abgeschlagenheit, Schwäche, rasche Ermüdung, Energielosigkeit, Atemnot, blasse Haut sowie Haar- und Nagelbeschwerden. Die Behandlung umfasst normalerweise eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel und die Steigerung des Eisengehalts in der Nahrung. Die meisten Betroffenen erholen sich gut.

Risiken

Anämie bedeutet, dass der Körper nicht über ausreichend gesunde rote Blutzellen und Hämoglobin (roten Blutfarbstoff) verfügt, um Sauerstoff durch den Körper zu transportieren. Die Eisenmangelanämie wird durch einen Mangel an Eisen und Hämoglobin verursacht, die benötigt werden, um in den roten Blutzellen Sauerstoff zu binden. Die Eisenmangelanämie kann sich entwickeln, wenn der Körper nicht über ausreichend Eisen verfügt, um rote Blutzellen herzustellen. Sie tritt häufig auf, wenn jemand große Blutmengen verliert, oder während der Schwangerschaft, wenn der Körper mehr Eisen als üblich benötigt. Sie kann sich auch langsam mit der Zeit entwickeln, wenn eine Person kein Eisen aufnehmen kann oder nicht ausreichend Eisen aufnimmt. Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen einer Anämie. Die Eisenmangelanämie tritt am häufigsten bei Frauen im gebärfähigen Alter auf.

Symptome

Personen mit einer leichten Anämie haben oft keine Beschwerden. Die häufigsten Symptome sind Abgeschlagenheit, Schwäche, rasche Ermüdung, Energiemangel, Atemnot und eine blasse Haut. Weitere Symptome können Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, spröde Nägel, Haarausfall, Risse in den Mundwinkeln, Schluckbeschwerden und eine wunde Zunge sein.

Diagnose

Bei Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel haben, basiert die Diagnose häufig auf den Symptomen. Es werden Bluttests durchgeführt, um die Anzahl und Größe der roten Blutzellen zu untersuchen, zusammen mit den Hämoglobin- und Eisenwerten. Weitere Tests, wie etwa eine Endoskopie (eine Untersuchungsmethode, bei der eine kleine bewegliche Kamera durch den Rachen in den Magen- Darm-Trakt geführt wird), können erforderlich sein, um die Ursache des Eisenmangels zu diagnostizieren.

Behandlung

Wenn die Eisenmangelanämie ein Zeichen für eine weitere zugrunde liegende Erkrankung ist, sollte diese Erkrankung behandelt werden, um einen weiteren Eisenverlust oder Probleme bei der Eisenaufnahme zu verhindern. Wenn Eisen problemlos aufgenommen werden kann, sollten Personen mit Eisenmangel eisenreiche Lebensmittel, wie z. B. Linsen, Erbsen und Bohnen, Fisch, Fleisch, grünblättriges Gemüse, braunen Reis, Eier und Trockenfrüchte sowie getrocknete Aprikosen und Pflaumen essen. Betroffene, die niedrige Eisenvorräte in ihrem Körper haben, können Eisen über Ergänzungsmittel einnehmen oder, wenn große Mengen benötigt werden, eine Injektion erhalten.

Prognose

Wenn die Eisenmangelanämie keine Komplikation infolge einer schweren Erkrankung ist, ist die Prognose gut. In jenen Fällen hängt die Genesung von der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Die meisten Betroffenen können ihre Anämie behandeln oder in den Griff bekommen, indem sie Eisenergänzungsmittel einnehmen.

Vorsorge

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend eisenhaltigen Lebensmitteln kann dabei helfen, einer Eisenmangelanämie vorzubeugen. Schwangere Frauen sollten erwägen ein Eisenergänzungsmittel einzunehmen, um eine Eisenmangelanämie gar nicht erst entstehen zu lassen.