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Chronische Gastritis

  1. Was ist chronische Gastritis?
  2. Risiken
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Behandlung
  6. Prognose
  7. Vorsorge
  8. Andere Bezeichnung für chronische Gastritis

Was ist chronische Gastritis?

Bei einer chronischen Gastritis ist die Schleimhaut des Magens über einen längeren Zeitraum (Monate oder Jahre) hinweg entzündet. Diese Entzündung tritt typischerweise aufgrund einer Infektion des Magens durch ein Bakterium namens Helicobacter pylori auf, meist in Kombination mit der regelmäßigen Einnahme von Schmerzmitteln, welche die Magenschleimhaut schwächen. Das Hauptsymptom sind Schmerzen im Bereich über dem Magen.

Risiken

Die häufigsten Ursachen für Gastritis sind die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen, ein Bakterium namens Helicobacter pylori sowie andere Erkrankungen, die die Schutzschicht der Magenschleimhaut schwächen, wie z. B. Säure-Reflux usw. Weitere Ursachen, wie dauerhafter Stress oder ein geschwächtes Immunsystem, können sich ebenfalls auf die Heilungsfähigkeit der Magenschleimhaut auswirken.

Symptome

Typische Beschwerden sind unter anderem epigastrische Schmerzen (Schmerzen direkt über dem Magen), Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Diagnose

Die Diagnose der Erkrankung wird normalerweise durch einen Eingriff bestätigt, der als Endoskopie des oberen Magen-Darm-Trakts bezeichnet wird. Hierbei wird mit einem langen, mit einer Kamera ausgestatteten Schlauch in den Verdauungstrakt geschaut. Um festzustellen, ob der Einsatz von Antibiotika notwendig ist, wird häufig ein Labortest auf Helicobacter pylori empfohlen.

Behandlung

Eine chronische Gastritis wird normalerweise mit Protonenpumpenhemmern und Antazida behandelt. Diese Behandlungen zielen darauf ab, Magensäure zu neutralisieren und die Heilung der Magenschleimhaut zu fördern. Antibiotika werden normalerweise eingesetzt, um eine Infektion mit Helicobacter pylori zu behandeln, falls die während der Diagnose festgestellt wurde.

Prognose

Die Prognosen auf Genesung hängen von den zugrunde liegenden Ursachen ab, doch mit einer Behandlung sind sie normalerweise sehr gut.

Vorsorge

Stressmanagement, das Einschränken eines exzessiven Kaffee- und Alkoholkonsums sowie das Einstellen des Rauchens kann dabei helfen, einer chronischen Gastritis vorzubeugen. Ärzte können eine geringere Dosis von Schmerzmitteln empfehlen oder zu Substanzen wechseln, die weniger aggressiv auf die Magenschleimhaut wirken.

Andere Bezeichnung für chronische Gastritis

  • dauerhafte Entzündung des Magens