Entzündliche Beckenerkrankung

Was ist entzündliche Beckenerkrankung?

Die entzündliche Erkrankung der weiblichen Beckenorgane (Unterleibsentzündung) ist eine bakterielle Infektion der Eileiter, Eierstöcke und der Gebärmutter. Die häufigste Ursache ist eine Infektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit. Diese Erkrankung kann Frauen jeden Alters betreffen, in der Regel erkranken jedoch Frauen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren daran. Beschwerden können Schmerzen im Becken- oder Bauchbereich, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, ein ungewöhnlicher Scheidenausfluss und Fieber sein. Die entsprechende Behandlung umfasst Antibiotika. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um Komplikationen wie Organschäden oder Unfruchtbarkeit zu vermeiden.

Risiken

Eine entzündliche Beckenerkrankung ist der medizinische Begriff für eine Infektion der Gebärmutter und der Eierstöcke. Sie wird meist durch Bakterien und hauptsächlich durch sexuell übertragbare Infektionen (STI) wie Chlamydien oder Gonorrhö ausgelöst. Eine entzündliche Beckenerkrankung kann Frauen aller Altersklassen betreffen, jedoch erkranken Personen zwischen 15 und 24 Jahren am häufigsten.

Symptome

Symptome können Bauch- oder Beckenschmerzen, starke Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs, ungewöhnlich starke Regelblutungen sowie eine Veränderung des Scheidenausflusses beinhalten. Manche Personen entwickeln Fieber, Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen, wenn sie auf die Toilette müssen.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt meist anhand der Beschwerden und einer gynäkologischen Untersuchung. Es können während der Untersuchung Proben des Scheidenausflusses oder Eiters zur Identifizierung des bakteriellen Erregers, der die Infektion verursacht hat, entnommen werden.

Behandlung

Entzündliche Beckenerkrankungen werden mit Antibiotika behandelt und bei schwerwiegenden Infektionen kann es notwendig sein, diese über einen Tropf (intravenöse Infusion) zu geben. Sollte die Infektion Eiteransammlungen oder Vernarbungen des Eileiters hervorrufen, so muss dies in seltenen Fällen möglicherweise chirurgisch behandelt werden.

Prognose

Die meisten Personen erholen sich durch die Behandlung gut und die Infektion verursacht keine Langzeitbeschwerden. Sollte die Infektion jedoch nicht behandelt worden sein oder sich eine Personen nach einer Behandlung wieder infizieren, ist es wahrscheinlicher, dass Komplikationen auftreten. Dies kann Vernarbungen der Gebärmutter oder des Eileiters, Schwierigkeiten dabei, schwanger zu werden, Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter (Extrauteringraviditäten), sowie langanhaltende Schmerzen des Beckens umfassen.

Vorsorge

Die wichtigste präventive Maßnahme, um eine entzündliche Beckenerkrankung zu vermeiden, ist der Gebrauch von Kondomen während des Geschlechtsverkehrs. Kondome sind der beste Weg, um der Ausbreitung von sexuell überragbaren Infektionen (STIs) vorzubeugen. Personen, bei denen eine STI diagnostiziert wurde, sollten ihre vorherigen Geschlechtspartner kontaktieren, so dass diese ebenfalls getestet und wenn nötig behandelt werden können.

Andere Bezeichnung für entzündliche Beckenerkrankung

  • eine Infektion der weiblichen Geschlechtsorgane