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Rubella

Was ist Rubella?

Röteln sind eine Virusinfektion, die am häufigsten bei Kindern auftritt. Röteln verursachen einen typischen feinen, pinkfarbenen Hautausschlag und Fieber. Erwachsene können schwerere Symptome entwickeln als Kinder. Es gibt keine spezifische Behandlung bei Röteln und gegen etwaiges Fieber sollte Paracetamol oder Ibuprofen gegeben werden. Es wird empfohlen, die Öffentlichkeit (Arbeit, Schule usw.) zu meiden, solange Ansteckungsgefahr besteht. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche nach Auftreten der Symptome.

Risiken

Röteln werden durch ein Virus verursacht. Dieses wird durch Tröpfchen aus Rachen und Nase über die Luft übertragen. Kinder und Personen, die nicht gegen Röteln geimpft wurden, haben ein erhöhtes Risiko für eine Infektion. Bei ungeborenen Babys besteht die Gefahr von schwerwiegenden Folgen, wenn sich die Mutter mit Röteln ansteckt, insbesondere in den ersten Schwangerschaftswochen.

Symptome

Das typische Symptom von Röteln ist ein feiner, pinkfarbener Ausschlag, der im Gesicht beginnt und sich auf den Oberkörper und die Gliedmaßen ausbreitet. Viele Menschen leiden auch unter geschwollenen Lymphknoten im Gesicht und im Halsbereich sowie an leichtem Fieber. Einige Personen können zudem Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, eine laufende Nase, Husten, Halsschmerzen oder eine Bindehautentzündung haben.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt gewöhnlich basierend auf den Symptomen und einer körperlichen Untersuchung. Eine Blutuntersuchung kann vorgenommen werden, um nach Anzeichen einer kürzlich aufgetretenen Rötelninfektion zu suchen, dies ist jedoch häufig nicht notwendig.

Behandlung

Es gibt keine besondere Behandlung für eine Rötelninfektion. Die Einnahme von Paracetamol oder Ibuprofen kann Kopfschmerzen oder Fieber lindern.

Prognose

Die meisten Menschen erholen sich innerhalb einer Woche nach Auftreten der Symptome. Zu Komplikationen kommt es nur selten. Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft kann schwere Folgen für das ungeborene Kind haben und bis zum Tod führen. Schwangere Frauen, die mit Röteln in Kontakt kommen, insbesondere in den ersten Schwangerschaftswochen, sollten eine etwaige Behandlung und Nachuntersuchung mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Vorsorge

Gegen Röteln sind entsprechende Impfungen verfügbar. Daher kann Rötelninfektionen vorgebeugt werden, indem der empfohlene Impfplan befolgt wird. Betroffene mit Röteln sollten nach Auftreten des Hautausschlags eine Woche lang zuhause bleiben, um andere Menschen nicht anzustecken.